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Dienstag, 1. April, 20.00 Uhr, Wall-Kino
Portrait Bridget Pickering


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UNO'S WORLD

Wie ist unser Weg durchs Leben vorbestimmt? Einige Menschen wissen von Anfang an, wohin sie wollen, einige lassen das Leben für sich entscheiden und andere lernen aus Erfahrungen. UNO'S WORLD ist die Welt von jungen Menschen in einer modernen afrikanischen Stadt. Eine Welt voller Energie, voller Träume und Ängste in der verwirrenden Zeit des Erwachsenwerdens.

Uno ist eine schöne aber erschöpfte 25-jährige. Sie lebt frei und selbstbewusst, zum Teil sogar gefährlich. Bei einem Versuch ihr reales Leben hinter sich zu lassen, vergisst sie auch ihre Verantwortung. Sie ist allein erziehend, es sieht so aus, als ob sie zu früh zu schnell gelebt hat. Das Kind ist zum Symbol für ihre verlorene Jugend geworden. Uno weiß was sie vom Leben will, aber das Leben hat es sich anders überlegt. Wird sie aus ihren Erfahrungen lernen?

Bridget Pickering glaubt, dass die Zeit für die Welt reif ist, einen Blick auf die Frauen Afrikas zu werfen: "UNO'S WORLD drehen zu können hat mich umgehauen, weil es etwas Besonderes ist, etwas Persönliches zu drehen und weil dadurch die Vorstellung Filme zu machen, die mir nichts bedeuten, unerträglich geworden ist. Ich mag die Vorstellung, dass Frauen so dargestellt werden, wie sie wirklich sind, mit ihren schlechten Seiten, ihren Schwächen, mit ihren guten Seiten und ihrer Leidenschaft. Es ist an der Zeit, dass Frauen ganz dargestellt werden. Ich denke darum geht es in UNO'S WORLD."



Südafrika 2001
26 min, Beta SP

Regie/Buch: Bridget Pickering
Kamera: Lionel Cousin
Schnitt: Jaqui Le Cordier

DREAMS OF A GOOD LIFE

Ein Film voller Lachen, Angst und dem Trost durch Mitfühlen. Unter einem Baum in einem sonnigen Garten sitzt eine Gruppe von Frauen in den Zwanzigern und redet über das Leben, die Liebe und wie sich ihre Träume verändert haben seit sie wissen, dass sie HIV-Positiv sind. In einer Situation in der immer mehr Mütter, Ehefrauen, Freundinnen mit dem HIV-Virus infiziert werden, sind die Auswirkungen auf Familien und Beziehungen noch gar nicht erfassbar. Die Frauen betrachten ihr Beziehungen zu Männern jetzt offener als jemals zuvor.

Diese Frauen reden über ihre Träume in der Vergangenheitsform, weil sie alle HIV-positiv sind. Eine wollte Schönheitskönigin werden, eine andere Fernsehmoderatorin und wieder eine andere wollte genug Geld machen, um sich um ihre Mutter kümmern zu können. Sie lachen über ihre eigenen Träume und über die der Anderen, bis eine Frau sagt, dass sie keine schönen Träume hat, die sie teilen kann. Ihre Welt ist vor langer Zeit dunkel geworden, als sie während ihrer Kindheit sexuell missbraucht wurde.

Als es weiter geht zur Gegenwart und den Männern in ihrem Leben verändert sich die Stimmung. Das laute und leise Lachen verwandelt sich schnell in Tränen, als Ängste zum Vorschein kommen. Sollten sie mit ihren Liebhabern über ihren Zustand reden und falls sie es tun, wie werden sie reagieren? Sollten sie Männer überhaupt vergessen? Eine hat Angst, weil ihr Freund eine Waffe hat, eine Andere hat ihren Freund durch AIDS verloren und ist allein mit einem Kind zurückgeblieben, dass ebenfalls HIV-Positiv ist. Sie beneiden die Frau, die den Mut gefunden hat es ihrem Mann zu erzählen.

Hier tun Frauen das, was sie am besten können reden, teilen, trösten. Und was dabei herauskommt ist, dass Liebe und Beziehungen immer noch die Freude in ihrem Leben sind: Sie wollen sie, sie brauchen sie, aber sie haben auch Angst vor ihnen.



Südafrika 2001
15 min, Beta SP

Regie: Bridget Pickering
Kamera: Nina Kellgren, David Forbes, Eddie Wes
Schnitt: Kathy Myburgh
Musik: Phillip Miller

THE RED DRESS

Eine junge Frau wird an das Totenbett ihrer Mutter gerufen. Die Reise nach Hause wird zur Reise in die Vergangenheit, in ihre eigene Kindheit. Durch die letzten Worte ihrer Mutter, wird ihr klar, wie sie ihr Leben leben muss. Ihre Mutter drängt sie, nicht die gleichen Fehler zu machen, die sie selbst gemacht hat, sondern ihr Leben nach ihren eigenen Idealen zu leben. Ihre Mutter erinnert sich an ihre eigenen Opfer und an das rote Kleid, an dem die Familie einmal beinah zerbrochen wäre.


Namibia 1996
15 min, Beta SP
© 2003