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Sonntag, 6. April, 15.00 Uhr, Kino 1
Reihe Ver-rückte Zeit


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THE PLATFORM

Ein Zug, der niemals ankommt, und ein Mann, der herausfindet warum.


Neuseeland 2001
4 min, 35mm

Regie: Robin Walters

LETZTES JAHR IN MARIENBAD

In der unwirklich anmutenden Atmosphäre eines riesigen Barock-Schlosses begegnet ein Mann einer verheirateten Frau. In seinen Erinnerungen hatte diese Frau ein Jahr vorher mit ihm eine Liebesaffäre. Sie versprach damals, sich mit ihm nach einiger Zeit wiederzutreffen und ein gemeinsames Leben zu beginnen. Daran kann sie sich allerdings jetzt nicht mehr erinnern. Zudem steht ihr Ehemann diesem Plan im Wege ...

LETZTES JAHR IN MARIENBAD wird von vielen Kritikern als einer der bedeutendsten französischen Filme nach dem Krieg angesehen. Resnais' Werk, ganz ähnlich im Stil der Nouvelle Vague in Schwarzweiß und im CinemaScope-Format inszeniert, ist in seiner Eindeutigkeit an keinerlei Interpretations- und Sichtweisen gebunden. Es bleibt dem Zuschauer selbst überlassen, den Film, in dem sich Rückblenden, Wunschvorstellungen, echte und vielleicht auch falsche Erinnerungen auf rätselhafte Weise durchdringen, als reales Geschehen oder als Traum zu betrachten. Resnais, der zuvor mit dem Drama HIROSHIMA MON AMOUR auf sich aufmerksam gemacht hatte, und Drehbuchautor Robbe-Grillet meinten: "Jeder Besucher soll aus unserem Film den Film machen, den er zu sehen wünscht."

"Wie ein Gedicht von Marguerite Duras, gefangen in einer Zeichnung von M.C. Escher, ist Resnais' LETZTES JAHR IN MARIENBAD ein unvergleichlicher Film, einzigartig in Dialog, Architektur, Stil und seiner zutiefst wirksamen, mitreißenden Atmosphäre." (Rotten Tomatoes)

Goldener Löwe (Filmfestspiele Venedig 1961)
Nominiert für den Oscar für bestes Drehbuch (1963)



Frankreich/Italien 1960
93 min, 35mm, s/w

Regie: Alain Resnais
Buch: Alain Robbe-Grillet, Alain Resnais
Kamera: Sacha Vierny
Schnitt: Jasmine Chasney, Henri Colpi
Musik: Claude Seyrig
Verleih: Die Lupe
© 2003