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Film als FilmFilm als eigenständige Kunstform anzuerkennen, erfordert spezifisch Filmisches zu erforschen. Da Film verschiedenste Elemente der Gestaltung integriert, bietet er Möglichkeiten, die nur ihm und keiner anderen Kunstform zu eigen sind, und erlaubt, indem er sichtbar macht, was nur mit filmischen Mitteln geschaffen werden kann, neue ästhetische Erfahrungen. Film als Film bewusst zu machen bedeutet, ihn in seiner Struktur und als Strukturiertes darzulegen, in systematischer Arbeit sein Grundlegendes zu untersuchen: das Zelluloid als gestaltetes Material, das Licht, mit dem er seine dreidimensionale Form gewinnt und das ihm seine Dauer verleiht und damit Zeit nicht nur als Zeit-Raum-Beziehung im Film, sondern als Dauer und Aufführungsraum des Films selbst aufzeigt. Die Reflexion über diesen Prozess, die in die Produktion einfließt und das Werk als Hergestelltes erkennen lässt, soll nicht nur Illusion aufbrechen, sondern die Wahrnehmung der ZuschauerInnen schärfen und die Bedingungen von Film und seiner Vorführung bewusst machen. Einführung von Margit Sporer. |
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